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Silverprint Hotel
La galerie nomade
Greenwich Village, Victor Hugo und darüber hinaus…
Die Geschichte einer Galerie, die es eigentlich gar nicht wirklich gibt !


Im Jahr 2004 bin ich an einem Nachmittag Anfang November im Greenwich Village in Manhattan spazierengegangen. Per Zufall bin ich auf eine kleine Galerie in der Prince Street 124 gestoβen, die die Photographen Jim Marshall und Henry Diltz ausgestellt hat: die Beatles, die Rolling Stones, die Who, Led Zepplin, Ray Charles, Janis Joplin, Crosby, Stills & Nash, Jimi Hendrix und viele andere Musiker waren da, verewigt auf fantastischen Fine-Art-Prints.

Wieder zurück in Paris habe ich davon geträumt, meine eigene Galerie zu eröffnen, und ich habe sehr schnell einen Blog mit dem Namen « Silverprint Hotel » kreiert unter dem Einfluss des Namens der Newyorker Galerie, die «Morrison Hotel » heiβt und die es immer noch gibt. Der Name Hotel hatte mir gut gefallen und das Wort Silverprint, hat mich an meine Wäschekammer erinnert, die mir als Dunkelkammer gedient hatte und in der ich viele Stunden verbracht habe, um meine eigenen Schwarzweiβphotographien von Jazzmusikern abzuziehen.

Im vergangenen Jahr, 2012, hatte ich die Gelegenheit, eine Ausstellung in einem alten umgebauten Pferdestall in der Avenue Victo Hugo, einem der besten Wohnviertels von Paris, zu organisieren. Für eine kurze aber leider befristete Zeit war ich die Besitzerin einer richtigen Galerie. Inzwischen ist meine Galerie wieder ohne festen Wohnsitz, aber irgendwann und irgendwo, wird das « Silverprint Hotel » wieder Form annehmen, Träume sterben niemals…

Ursula Moutin-Katzenmeier
Photographin – Autorin


Ich wurde 1960 in Heppenheim geboren, zehn Minuten vor meiner Schwester. Von 1974 bis 1986 spiele ich zuerst mit der Handballmannschaft des VfL Heppenheim in der Regionalliga und später dann mit der Mannschaft von Rot-Weiβ Auerbach in der Handballbundesliga. Im Jahr 1988 erhalte ich einen Doktortitel in Philosophie an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt, wo ich Deutsch und Sport studiert hatte. Ein Jahr später veröffentliche ich mein Buch über "Das Schachspiel des Mittelalters”. 1990, 1992, 1994 et 1997 kommen meine vier Kinder auf die Welt, für sie kaufe ich einen Garten mit einem zauberhaften Baum in einem Vorort von Paris. Im Jahr 2000 heirate ich den französischen Jazzmusiker Louis Moutin, und im selben Jahr beginne ich meine Laufbahn als Photographin in der Pariser Musikszene. Drei Jahre später adoptiere ich ein Straβenkätzchen, bei dem ich seither wohne. Ich realisiere im Jahr 2005 den Clip “Something like now” mit Gildas Boclé, den Sie auf der Webseite: www.moutin.com sehen können. Seit 2001 stelle ich regelmäβig meine Photographien in Paris, Chicago oder New York aus. Meine Lieblingsausstellung ist die Gemeinschaftsausstellung “Mes @dversaires bien-aimés”, die ich im Jahr 2011 mit Arnaud Lerondeau in Paris für Nikon organisiert hatte.

Seit meinem zwanzigsten Lebensjahr, bin ich von der Welt der Photographie begeistert. Es ist eine sehr groβe Leidenschaft, die sich im Laufe der Jahre durch interessante Begegnungen mit mehr oder weniger bekannten, aber auβergewöhnlichen Photographen intensiviert hat. Für einige habe ich Modell gestanden, andere konnte ich bei ihrer Arbeit beobachten. Einige haben mir wertvolle Ratschläge gegeben, wieder andere haben mich in die Technik des Filmentwickelns und der Schwarzweiβ- und Farbabzüge eingeweiht. Ihre Photographien haben meinen Blick sensibilisiert und geschärft. Deshalb möchte ich mich ausdrücklich bei Ulf Dressler, Wolfgang Menninger, Gisela Dressler, Guy Le Querrec, Jean-Vincent Lefeuvre und Armel Roubeix bedanken. Ein ganz besonderer Dank geht an meinen Schwiegervater Jacques Moutin, der als künstlerischer Leiter und Photograph der Modezeitschrift « Jardin des Modes » in den 50er Jahren mit Helmut Newton, Jeanloup Sieff und Frank Horvat gearbeitet hat.